BAUVEKTOR TOOL

Betondeckungs­rechner

Betondeckung einfach verstehen — abhängig von Bauteil, Umgebung und Bewehrung.

Für Studium, Baupraxis und erste Orientierung. Keine Projektfreigabe.

Beta-Version: Werte vor Veröffentlichung fachlich nach aktueller Norm prüfen.

Eingaben

Alle Ergebnisse sind vorläufige Orientierungswerte. Die Normwerte müssen vor produktiver Nutzung fachlich geprüft werden.

Üblich: 8, 10, 12, 14, 16, 20, 25, 28, 32

Ergebnis

Vorläufiger Orientierungswert — Normcheck erforderlich. Kein Normnachweis, keine Bemessung.

Orientierende Betondeckung cnom
mm
ORIENTIERUNGSWERT — NORMCHECK ERFORDERLICH

Wo wird gemessen?

Von der Betonoberfläche bis zur nächstliegenden äußeren Bewehrungsoberfläche.

BETONOBERFLÄCHE BETONDECKUNG Bewehrungsstab äußere Staboberfläche
Bezugspunkt: äußere Staboberfläche, nicht die Stabachse. Liegen außen Bügel, zählt die Bügeloberfläche.

Kurz erklärt

Was ist Betondeckung?

Der Abstand von der Betonoberfläche bis zur nächstliegenden äußeren Bewehrungsoberfläche. Nicht bis zur Stabachse, nicht bis zur inneren Lage.

Warum schützt sie den Stahl?

Der Beton bildet eine schützende Schicht: Er hält Feuchtigkeit und Chloride vom Stahl fern, schützt im Brandfall vor schneller Erwärmung und sichert den Verbund zwischen Stahl und Beton.

Warum ist die Umgebung wichtig?

Je aggressiver die Umgebung — Feuchtigkeit, Witterung, Streusalz —, desto schneller kann die schützende Wirkung des Betons aufgebraucht werden. Deshalb fordern feuchte und chloridbelastete Umgebungen mehr Deckung als trockene Innenräume.

Warum ist zu wenig Deckung problematisch?

Feuchtigkeit erreicht den Stahl früher, Korrosion beginnt. Rost braucht mehr Volumen als Stahl und kann den Beton absprengen — sichtbare Abplatzungen und teure Instandsetzung sind die Folge.

Warum ist mehr Deckung nicht automatisch besser?

Mehr Deckung verringert die statische Nutzhöhe des Querschnitts und kann breitere Risse an der Oberfläche begünstigen. Die Deckung wird deshalb geplant — nicht einfach „sicherheitshalber" vergrößert.

Hinweis Dieser Rechner ist eine Orientierungshilfe. Er ersetzt keine statische Berechnung, keinen Bewehrungsplan und keine Prüfung nach gültiger Norm. Für reale Projekte sind Planung, Expositionsklasse, Ausführungstoleranzen und objektspezifische Anforderungen maßgebend.
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